Rundbrief

Schweiklberger Heimatnachrichten geschrieben vom Schweiklberger Chronisten Pater Matthäus Kroiss OSB

Liebe Mitbrüder, Freunde und Wohltäter!

Bei der derzeitigen Wetterlage scheint es, als ob der Chronist sich in der Monatsangabe geirrt hätte und den April gemeint hat. Genau da kommen wir jetzt hin, nämlich mit der Rückschau auf die zurückliegenden Ereignisse in Schweiklberg, beginnend mit dem Osterfest, das wir nach einer verregneten und kalten Karwoche zusammen mit unseren Gästen in Frieden und Freude feiern durften.
Die nächste größere Feier waren die Jubiläen, die am Pfingstmontag begangen wurden. Zu den Jubilaren dieses Jahres gehören: P. Beda Grießl, der sowohl sein 60-jähriges Priesterjubiläum als auch sein 65-jähriges Professjubiläum feiern konnte. Zu den Jubilaren gehören auch P. Oswald Wiederer, der vor 50 Jahren am 29. Juni 1963 im Dom  zu Passau die heilige Weihe empfangen hat, und P. Gregor Zeilinger, der am 16. September 1973 in unserer Abteikirche zum Priester geweiht wurde. P. Beda und P. Oswald verfolgten den Festgottesdienst in der Krankenabteilung, während P. Gregor sein Jubiläum in El Rosal feierte. Professjubilare sind P. Beda Grießl, auch Br. Gabriel Tischler (60) und Br. Ulrich Schrömges (40).
Dem Pfingstfest voraus ging die jährliche Wallfahrt des Konvents nach Sammerei. Bereits um 04.00 Uhr früh des 18. Mai machte sich ein kleines Grüppchen Fußwallfahrer auf den Weg, der Rest folgte mit dem Auto. In Sammerei wurde wieder die Laudes gebetet und die Eucharistie gefeiert, der V. Abt Rhabanus vorstand. Eine Art Wallfahrt war auch die Feier des Weltgebetstages für geistliche Berufe beim „Herrgott von Tann“, einem alten Wallfahrtsort im Rottal. Dazu lud die Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche ein. Auch von unserer Gemeinschaft waren zusammen mit V. Abt etliche Mitbrüder dabei.


Unser Kloster selbst war Ziel der Teilnehmer des Liturgietages am 27. April, der von der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Passau unter Leitung von Domkapitular Dr. Hans Bauernfeind und Diplom-Theologen Andreas Kindermann veranstaltet wurde. Schweiklberg war ja in der Regierungszeit von Abt Thomas Graf (1935 – 1941) ein Zentrum der Liturgischen Bewegung. So war unsere Abteikirche mit Krypta, die Abt Thomas 1937 aushauen hat lassen, Ziel von etwa 20 Teilnehmern, die von Vilshofen aus an mehreren Stationen dem Wesen der Liturgie auf die Spur kommen wollten.
Wallfahrten machten auch Br. Sales nach Lourdes, wo er längere Zeit als Krankenhelfer tätig war, und Br. Sebastian nach Medjugorie, von wo er mit vielen guten Eindrücken nach Hause kam. Zur Tradition gehört schon seit fas vierzig Jahren die Bittprozession der Stadtpfarrei Vilshofen nach Schweiklberg. P. Prior Matthias leitete den Wortgottesdienst, der unter dem Thema „Nur für heute“ stand. Tradition ist auch die Dekanatsmaiandacht der Frauen, die heuer wieder zahlreich in die Abteikirche kamen. Gestaltet wurde sie vom Zweigverein Oberpolling-Fürstenstein und dem Kirchenchor Fürstenstein. Die Einführung hielt P. Matthias.


Was wäre Schweiklberg ohne die Musik. Am Montag, dem 08. April, rückte ein Übertragungswagen des Bayerischen Rundfunks an, um im Rahmen eines „Max Reger – Projekts“ zwölf Stücke des berühmten Komponisten aufzunehmen. Ausführender an unserer Klais-Orgel war Herr Bernhard Buttmann. Das nächste mit Spannung erwartete musikalische Ereignis war die Orgelnacht vom 24. auf den 25. Mai, die heuer zum ersten Mal unter Leitung von Domorganist Ludwig Ruckdeschel gestaltet wurde. Ab 18.15 Uhr lief ein Vorprogramm vor allem für Kinder, bei dem Regionalkantor Martin Bender mit großer Begeisterung 15 Kinder in die Geheimnisse der Orgel einführte. Dann kamen ab 19.00 Uhr die Meister des königlichen Instrumentes: Herr Friedemann Winkelhofer, Herr Albert Schönberger, Herr Otto Maria Krämer, Herr Willibald Guggenmoos und nicht zuletzt der Leiter dieser zauberhaften Nacht, Herr Ludwig Ruckdeschel, die innerhalb von 6 Stunden die etwa 150 Zuhörer auf eine wunderbare Reise in die Welt der Musik mitnahmen. Gegen Ende der fulminanten Darbietungen leuchtete über alle und alles zwar nicht der Vollmond, sondern eine Sonne, die die Stinglhammer Firma an die Decke der Abteikirche zeichnete. Zum Schluss gab V. Abt Rhabanus den Zuhörern den Segen mit auf den Weg in den Morgen.


Am 11. April begannen für V. Abt die Firmreisen. Bei der Firmung in Haiming ergab sich für V. Abt eine interessante Begegnung mit dem Großneffen des früheren Bischofs von Passau, Sigismund von Ow-Feldorf, der unsere Abteikirche geweiht hat. Dazwischen hielt V. Abt am 13. Mai in der Karmelitenkirche in Straubing beim Fatimatag das Pontifikalamt. Am 1. April nahm er an der Abtsbenediktion in Seitenstetten, Niederösterreich und in unserem Schwesterkloster St. Otmarsberg in der Schweiz teil. Außerdem vertrat er unsere Gemeinschaft bei der Feier zum 60. Geburtstag von Landrat Franz Meyer und MdL Walter Taubeneder.
Aber in Schweiklberg wird nicht nur gebetet und gefeiert, sondern auch fleißig gearbeitet. Die Umbauarbeiten am Gästeflügel gehen voran und wir hoffen, dass wir im Sommer des kommenden Jahres die ersten Gäste aufnehmen können. Unser unermüdlicher Schmiedemeister Br. Hilarius ging mit seinen Mitarbeitern im April daran, unsere Brunnenanlage zu erneuern. Von der Cölestin Maier Realschule ist zu melden, dass sie heuer 64 Neuanmeldungen verzeichnen darf, eine Frucht nicht nur des gut gelungenen Tages der offenen Tür, sondern auch der guten Arbeit, die Schulleiter Zenger und die unterrichtenden Lehrkräfte machen. Nicht zu vergessen sei auch der Einsatz des Elternbeirates und der Eltern überhaupt, wenn es darum geht, die Schule in der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Jetzt noch schnell ein Blick auf unsere Gäste. Besonders genannt seien unser ehemaliger Schüler Hans Fitz aus Passau, dessen gesangliche Leistungen noch heute im Gedächtnis der älteren Mitbrüder sind. Am 20. April besuchte uns vor seinem Rückflug nach Südafrika P. Hermenegild Meier aus Inkamana. An diesem Tag fand auch ein Einkehrtag für trauernde Gläubige statt, der vom Seelsorgsamt der Diözese Passau veranstaltet wurde. Ganz dicht wurde es am 27. April. Insgesamt fünf Gästegruppen tummelten sich auf unserem Klostergelände: die Teilnehmer des schon erwähnten Liturgischen Tages, die Pfadfindergruppe St. Georg aus der Stadtpfarrei Vilshofen, dazu war ein Brautleutetag im St. Beda-Haus angesagt, abends kam noch eine Wallfahrtsgruppe aus Meschede unter Leitung von Abt Dominikus, die in der Chorkapelle Gottesdienst hielten, und nicht zuletzt Freunde und Bekannte von Br. Ulrich, um ihm zu seinem 65. Geburtstag zu gratulieren.
Wie immer sei am Ende des Rundbriefes auch  unserer Verstorbenen gedacht. Am 28. März verstarb Frau Margarete Schmid, eine der Schwestern von unserem + P. Dietram Färber, am 02. April Herr Ernst Mai, ein treuer Besucher der 7.15 Uhr Messe, am 06. Mai Frau Maria Bernhard, unsere Nachbarin in Waizenbach, und am 20. Mai Herr Alfred Erl, ebenfalls ein treuer Kirchenbesucher und Freund unseres Hauses.
Mit Schrecken sehe ich, dass ich schon wieder am „Ende bin“ (natürlich nur mit dem Rundbrief).

Ihnen allen noch eine gesegnete Zeit trotz des miesen Wetters
Ihr Rundbriefschreiber  P. Matthäus Kroiß OSB


Hinweis: Die Jahreshauptversammlung des Mariahilf-Missionsvereins findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 16. Juni 2013, um 10.15 Uhr im St. Beda-Haus der Abtei Schweiklberg statt. Es geht an alle Mitglieder des Mariahilf-Missionsvereins herzliche Einladung. Die Einkehrtage dauern vom 13. Juni abends bis 16. Juni mittags. Ebenfalls herzlich willkommen!

Liebe Mitbrüder, Freunde und Wohltäter!

Wie schnell sich doch die Welt und auch die Kirche ändern können! Wer hätte am Jahresanfang daran gedacht, dass wir im ersten Vierteljahr bereits einen neuen Papst haben. Aber alles der Reihe nach.
Am 01. Februar durfte V. Abt Rhabanus seinen 50. Geburtstag feiern. Am Vortrag gratulierte P. Prior Matthias im Namen des Konventes im Klosterrefektorium. Am darauf folgenden Tag, dem 01. Februar, besuchte V. Abt die Cölestin-Maier-Realschule. Die Schüler hatten zusammen mit ihren Lehrern ein reichhaltiges Programm zusammengestellt. Besonders die Bläsergruppe gab ihr Bestes, ist doch Abt Rhabanus einer der ihren. Die größte Freude aber hatte der Gefeierte übern den Spendenscheck von über 450,00 €, den die Schüler für P. Gerhard Lagleder in Mandeni/Südafrika überreichten. Anschließend war die Öffentlichkeit in die Cafeteria eingeladen. Unter den Gratulanten waren die Bürgermeister Georg Krenn und Christian Gödel, sowie Landrat Franz Meyer und viele andere Gäste. Zu ihnen gehörte auch Altabt Christian Schütz, der selber am 28. Februar seinen 75. Geburtstag feiern konnte. Am Tag darauf machte eine Abordnung des Kindergartens „Arche Noah“ mit der Leiterin Frau Sandra Kößler dem Geburtstagskind seine Aufwartung. Am Sonntag, dem 03. Februar, vollendete unser tüchtiger Schreinermeister Br. Sebastian Aicher das 50. Lebensjahr. V. Abt gratulierte ihm nach dem Konventamt und lud die Kirchenbesucher zu einem Frühschoppen mit den Eltern und Gästen des Geburtstagskindes ins St. Beda-Haus ein.


Von Anfang Februar bis Mitte März war V. Abt mit den „3 Priestern“ auf Konzerttournee, vorläufig der letzte dieser Auftritte. Höhepunkt war der ARD-Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in Malmö am 14. Februar. Der Beitrag der Priestergruppe war das „Ave maris stella“, das sie zusammen mit der Lead-Sängerin Mojca Erdmann darboten. Die letzten Stationen der Konzertreise waren Altöttling am 15. 03. und die Pfarrkirche Wegscheid am 16. März.
V. Abt ist nun froh, wieder im geregelten Klosteralltag sein zu können. Am 02. Februar waren etliche Mitbrüder beim Gottesdienst mit den übrigen Ordensgemeinschaften der Diözese Passau. In der Klosterkirche Niedernburg feierten sie mit dem Apostolischen Administrator Bischof Wilhelm Schraml die Eucharistie und versammelten sich hernach zum gemeinsamen Austausch in den Räumen des Klosters, das die Schwestern der Congregatio Jesu bald verlassen werden. Am 21. Februar feierten wir traditionsgemäß das Benediktusfest. Die Festpredigt hielt Kaplan Metzler aus der Diözese Mainz, der mit seinem Konfrater Christian Feuerstein unser Gast war. Herr Diakon Christian Zeiss, ebenfalls zu Gast, versah den Assistentendienst. Beim Pontifikalamt leuchtete auch bischöfliches Rot. Weihbischof Timerewes von Münster war unter den Konzelebranten und, wie schon am Sonntag vorher, mit einem begleitenden Geistlichen  Gast an der Mittagstafel, zusammen mit Bürgermeister Georg Krenn, dem neuen Chef der Polizeistation Vilshofen Wolfgang Meier, dem stellvertretenden Landrat Raymund Kneidinger, den Geistlichen des Dekanates mit Dekan Christian Altmannsperger, den Lehrern der Realschule mit Direktor Zenger und einer großen Anzahl Freunde unseres Hauses. Einer von ihnen, Herr Franz Klarl, unser eifriger Missionsförderer, durfte am 26. Februar das Bundesverdienstkreuz für seinen Einsatz um die Volkskultur (Volksmusik) entgegennehmen.


Inzwischen überraschte uns Papst Benedikt XVI. am 11. Februar mit seiner Rücktrittsankündigung. Am 13. März war dann fast die gesamte klösterliche Gemeinschaft um das Fernsehgerät versammelt und wartete auf den neuen Papst, der gegen 20.30 Uhr auf dem Balkon der Peterskirche trat. Mit den vielen Tausenden auf dem Petersplatz freuten auch wir uns über den freundlichen und leutseligen Oberhirten von Rom und der ganzen Weltkirche und spürten etwas vom neuen Wind, der wohl durch Papst Franziskus wehen wird.


Von Rom wieder zurück nach Schweiklberg. Am 08. März öffnete die Cölestin-Maier-Realschule ihre Tore weit für die Besucher, die bei schönem Wetter zahlreich kamen, um sich von Schülern und Lehrern über das Schulleben auf dem Schweiklberg informieren zu lassen. Am 23. März setzte das Passionskonzert mit Mundartdichter Franz Schießl, der mit großer Stimmgewalt die „Leidensg`schicht uns`res Herrn“ vortrug, einen besonderen Akzent. Es war eine Uraufführung, die ein zahlreiches Publikum anlockte. Musikalisch umrahmt wurde Franz Schießl von den Vilstalern Sängern, den Oberzeller Bläsern, der Rottaigerl-Musi und dem Frauengesang Pomp-A-Dur.
Jetzt noch die „kleineren“ Geschehnisse. Am 24. März nahm V. Abt am Treffen der Oberen der europäischen Häuser unserer Kongregation und P. Stephan Raster am Treffen der Missionsprokuratoren in Münsterschwarzach teil. P. Pius Zeller und Br. Sebastian Aicher informierten sich am 04. März im „Haus Spektrum“ in Passau über das neue Gotteslob, das zum 1. Adventsonntag in den Diözesen eingeführt werden soll. Br. Franziskus Rohjans durfte am 05. März mit dem Ehepaar Fiersching nach Afrika fliegen, um wieder Kilimahewa, die Wirkungsstätte unserer verstorbenen Mitbrüdern Br. Thomas Eberl und Br. Albert Schreiner zu besuchen. Zu Hause versorgte Br. Georg Six die Krankenabteilung. Anfang März durften wir als Gast den Maristenbruder Hans Seubert, der in Kenya tätig ist, begrüßen.


Am Palmsonntag hielten wir bei schneidender Kälte vor dem Schuleingang die Palmweihe. Zu  unserer Freude zogen auch heuer wieder die Kinder der Familien, die zum geistlichen Wochenende unter Leitung  von Herrn Winter gekommen waren, mit dem Palmesel in die Kirche. Ganz besonders freuten wir uns über die Begegnung mit Schw. Manuela aus Mallersdorf, die erst im Herbst von Schweiklberg genommen hat und nun die Kinder betreuen durfte.
Zum Abschluss seien wieder die Verstorbenen erwähnt, die mit der klösterlichen Gemeinschaft in besonderer Verbindung standen. Am 18. 02. verstarb aus der Nachbarschaft Frau Irmengard Regina Kallinger, mit ihrem Gatten eine treue Kirchenbesucherin. Sie nahm auch in gesunden Tagen eifrig am Gebetskreis in der Krypta teil. P. Pius und Br. Georg gaben ihr das letzte Geleit. Eine ebenso treue Freundin und Wohltäterin des Klosters verstarb am 06. März mit Frau Marianne Diehl aus Worms. Sie fand ihr Grab neben ihrem Gatten auf dem Klosterfriedhof. Altabt Christian hielt die Beerdigung. Am Fest des Hl. Joseph, den sie sehr verehrt hat, verstarb in Büchlberg Frau Rosina Grünberger mit 95 Jahren, eine der letzten lebenden Geschwister von P. Dietram Färber, der vor neun Jahren hier verstorben war.
Auch wenn die Wetterfrösche für die Ostertage nur Kälte, Schnee und Regen gemeldet haben, darf ich Ihnen doch gnadenvolle und frohe Ostern wünschen. Die Ostersonne scheint ja zuerst im Herzen.
Ihr P. Matthäus Kroiß

Hinweis: Die Jahreshauptversammlung des Mariahilf-Missionsvereins findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 16. Juni 2013 statt. Einkehrtage vom 13. Juni abends bis 16. Juni mittags.

Liebe Mitbrüder, Freunde und Wohltäter!      

Der Weltuntergang ist überstanden. Dass Sie alle ein gesegnetes Fest der Geburt Christi feiern konnten, darf ich hoffen. So bleibt dem Chronisten nur, Ihnen noch nachdrücklich zum neuen Jahr den reichen Gnadensegen Gottes zu wünschen. Nun aber zu den „Neuigkeiten“.   

 In der Vorweihnachtszeit waren unsere Realschüler in besonderer Weise aktiv. Gut besucht waren die Frühschichten, an denen sich auch V. Abt beteiligte. Wie im vergangenen Jahr wurde auch heuer wieder eine benediktinische Weihnachtsfeier gestaltet mit anschließendem Weihnachtsmarkt im Hof vor der Schule. Der Schneefall und die gelungene Dekoration verliehen dem ganzen eine festliche Note. Die Andacht in der Abteikirche um 17.00 Uhr leitete Abt Rhabanus persönlich. Als Leitgedanken stellte V. Abt den Advent als Zeit der Ruhe, der Umkehr, des Wartens und des Hörens in den Raum. Als sichtbares Zeichen ließen die Schüler in der Kirche Kerzenlichter erstrahlen. Einstimmig erklang das Lob für den gelungenen Abend bei allen Beteiligten. Das Gelingen ist wesentlich ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften, dem Elternbeirat und den Schülern. Der Abschlussgottesdienst mit V. Abt am 21. Dezember läutete dann für alle, Lehrer und Schüler, die ersehnten Weihnachtsferien ein. Und noch eine gute Nachricht aus unserer Schule: Zum ersten Mal hat unsere Realschule am Wettbewerb um die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erfolgreich teilgenommen. Zu den Themen „Energie und Ernährung“ wurden verschiedene Projekte erarbeitet und vorgestellt. Die Schüler waren eifrig in den Werkstätten und Einrichtungen des Klosters zum Sammeln von Unterlagen und Informationen unterwegs.     

 

Eine Einstimmung auf das Weihnachtsfest waren die beiden „Geistlichen Adventskonzerte“ am 01. und 16. Dezember. Am Samstag, dem 01. Dezember, erklang Musik für Gesang und Orgel mit Herrn Bernhard Forster, der Mitglied verschiedener Vokal-Ensembles ist und geistliche Lieder aus dem reichen Schatz der Klassik und auch der Moderne vortrug. Herr Domorganist Ludwig Ruckdeschel ließ an der Klaisorgel Kantaten von Bach, Reger und anderen Komponisten erklingen. P. Matthäus Kroiß las dazwischen besinnliche Texte zur Adventszeit. Ein besonderes musikalisches Erlebnis für die vielen Besucher war das Konzert für Orgel und Trompete am Sonntag, dem 16. Dezember, mit Ludwig Ruckdeschel an der Orgel und Herrn Oliver Lakota, der meisterhaft einfühlsam die zu Herzen gehenden Musikstücke aus dem Barock und der Romatik interpretierte.   

 Einen besonderen Beitrag zur Weihnachtsvorbereitung leistete wieder unser Br. Wendelin Stadler mit dem Aufbau und der Gestaltung der Weihnachtskrippe in der Abteikirche, wofür er diesmal das Weihnachtsgeschehen in eine echte Felsenlandschaft legte. Dass sein Werk gelungen ist und wieder regen Anklang gefunden hat, zeigten die vielen Krippenbesucher bis weit über Weihnachten hinaus. Erhöhten Weihnachtseinsatz bringt die Vorweihnachtszeit auch für Br. Clemens in der Kerzenwerkstatt. Er war mit seinen Produkten wieder eine beliebte Anlaufstelle auf dem schwimmenden Christkindlmarkt in Vilshofen. Br. Leo und Br. Sebastian brachten uns am Heiligen Abend das Friedenslicht aus Bethlehem. „Frieden“ war auch der Grundakkord der Weihnachtsansprache von V. Abt bei der Weihnachtsfeier des Konventes am Hl. Abend. Die Zeit unmittelbar nach Weihnachten gehört für die klösterliche Gemeinschaft der stillen Zeit der Jahresexerzitien, die diesmal P. Karl Vogt, Oblate der Unbefleckten Jungfrau, begleitete. Grundthema dieser Tage waren die christlichen Tugenden wie Glaube, Ehrfurcht, Mäßigkeit, Tapferkeit und andere. Wir danken dem Exerzitienmeister für seine aufbauenden Worte, die wir auch „schwarz und weiß“ nach Hause tragen durften. Damit sind wir schon beim Geschehen in der klösterlichen Gemeinschaft.   

 V. Abt Rhabanus war in den Tagen vor und nach Weihnachten neben vielen anderen Aufgaben und Terminen wieder mit der Vorbereitung zur Tournee der „Drei Priester“ beschäftigt. Außerdem war das Team bei Shows von Carmen Nebel, Frank Elsner und Stefanie Hertel zu Gast. In Wien durften sie sich am 04. Dezember die „Goldene CD“ für Österreich abholen. Am 23. Januar begann die große Tournee, die über Freiburg, Würzburg, Hamburg bis nach Wien führt, wo sie am 17. März ihr vorläufiges Ende findet. V. Abt absolvierte aber auch mit Bravour einige „Heimspiele“ in Vilshofen. So konnte er beim Neujahrskonzert im Atrium des Gymnasiums mit zwei „Profis“, dem Tenor Thomas Markus und der Sopranistin Monika Theiss-Eröd, das „Adeste Fidelis“ zum Besten geben.     

Am 20. Januar durften wir P. Georg Strasser zum 80. Geburtstag gratulieren. V. Abt dankte dem Geburtstagskind am Vorabend für die vielen wichtigen Dienste, die er noch für die klösterliche Gemeinschaft und für die Realschule leistet. Zu Beginn des Jahres traf sich im Donauhof die Vorstandschaft der Arbeitsgemeinschaft  der Orden im Bistum Passau, der auch unser Br. Sebastian angehört, zur Jahresplanung. Einer der Aktionspunkte betrifft auch Schweiklberg. Am 21. September ist wieder ein Studientag in unserem St. Beda-Haus geplant. Br. Sales Gottanka, der seit über 35 Jahren als Krankenhelfer in Lourdes mit dabei war, beendete heuer seinen freiwilligen Dienst. Die Leiterin der Deutschen Hospitalite Notre Dame de Lourdesw e.V, Freifrau von Gemmingen, hat ihm in einem persönlichen Schreiben ihren Dank für den vorbildlichen und treuen Diensteinsatz ausgesprochen. Den herzlichen Dank seiner Pfarrgemeinde Neustift, die er nun schon zehn Jahre lang betreut, durfte P. Benedikt Schneider entgegennehmen. Mit einem festlichen Gottesdienst und dem nachfolgendem Weißwurstfrühschoppen bedankte sich die gesamte Pfarrgemeinde für den eifrigen Einsatz ihres Pfarrers. Am gleichen Sonntag empfing in der Erzabtei St. Ottilien der neugewählte Erz-abt Wolfang Öxler die Abtsbenediktion. Mit V. Abt nahmen P. Richard Multerer und Br. Erich Schuck daran teil. Seit Beginn des neuen Kirchenjahres am 01. Dezember 2012  ist die Monstranz des Eucharistischen Weltkongresses in München 1960 auf großer Deutschlandreise. Am 19. Januar wurde sie in Passau in der Wallfahrtskirche Maria Hilf vom Apostolischen Administrator Bischof Wilhelm Schraml feierlich in Empfang genommen und trat von dort aus den Weg durch das Bistum an. Am 21. Januar kam sie vom Kloster Thyrnau her in Schweiklberg an. Am 22. Januar hielten wir vormittags Aussetzung und Anbetung. Von uns aus wurde sie von den Schwestern in Neustift in Empfang genommen. Die Reise dieser Monstranz steht im Zusammenhang mit dem Eucharistischen Weltkongress in Köln vom 05. – 09. Juni 2013.     

In den Tagen vor und nach Weihnachten suchten wieder viele Menschen bei uns Stille, geistliche Einkehr und Erholung. Auch manche Besuchergruppen  des Vilshofener Christkindlmarktes kamen zu uns, um die Kirche zu besichtigen und im Klosterladen nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. Vom 29. 12. – 02. 01. tagten im St. Beda-Haus zum 35. Male die charismatischen Gebetsgemeinschaften. Am 26. Januar trafen sich die Kapläne der Diözese zu einem Gedankenaustausch mit Bischof Schraml.     

Am 25. Januar nahmen Br. Georg, Br. Ulrich und Br. Leo am Begräbnis von Herrn Kurt Daniels in Hofkirchen teil, der mit 58 Jahren seinem schweren Leiden erlegen ist. Der Verstorbene war von 1970 – 1973 Lehrling in unserer Druckerei und machte bei uns auch das Noviziat. R.I. P.     

Einen frohen Faschingsausklang und eine gnadenvolle Fastenzeit wünscht Ihnen der Schweiklberger Heimatchronist P. Matthäus Kroiß 

Hinweis: Die Jahreshauptversammlung des Mariahilf-Missionsvereins findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 16. Juni 2013 statt. Einkehrtage vom 13. Juni abends bis 16. Juni mittags.

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