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Aktuelle Nachrichten aus der Benediktinerabtei Schweiklberg

Die Orgelnacht 2013 war - so haben alle Beteiligten und viele Zuhörer einstimmig gesagt - eine sehr schöne, gelungene Veranstaltung! Leider spielte das Wetter nicht mit, den Vollmond konnte man nicht sehen und vor der Abteikirche war es unwirtlich kalt und regnerisch. Daher verlagerte sich die Bewirtung in den Pausen in die Pfortenhalle der Abtei. Musikalisch war die Orgelnacht - in Verbindung mit der dezenten und geschmackvollen Lichtregie - ein Hochgenuß, die Darbietungen der weithin bekannten Organisten waren durchweg auf sehr hohem Niveau.Die griffigen Überschriften der einzelnen Konzerte der Orgelnacht wurden in kontrast- und abwechslungsreichen, ganz unterschiedlichen Konzerten umgesetzt. Vor der Orgelnacht gab es eine interessante Orgeführung für Kinder mit RK Martin Bender - den Abschluß der Orgelnacht bildete ein Segen zur Nacht mit dem Schirmherrn, Abt Rhabanus Petri OSB bei Kerzenschein und Orgelimprovisationen an drei Orgeln.

Das zahlreiche Publikum zeigte sich begeistert und blieb weitgehend bis zum Ende der Orgelnacht um ca. 1.15 Uhr.
(LR)

Abb. rechts: Artikel PNP Feuiletton (anklicken um PDF zu öffnen)


Fotoimpressionen, herzlichen Dank hierfür an Hr. Thomas
Diehl (www.orgeldiehl.de)

 

bruder markus in afrikaVilshofen - 17.10.2017: Helfen kann so leicht sein. Man muss nur den ersten Schritt tun. Doch ist dieser erste Schritt getan, kann Helfen auch sehr schwer werden. Dann nämlich, wenn der Helfer ein neues Projekt umsetzen möchte, das Geld dafür aber fehlt. Was tun? Der Helfer bittet andere, ihn zu unterstützen. Als Gegenleistung gibt es beispielsweise einen Kulturgenuss. Ein Konzert mit Sängern aus der Region.

Es findet am kommenden Sonntag 22. Oktober um 17:00 Uhr in der Abteikirche des Klosters Schweiklberg statt.

Schweiklberg ist bewusst gewählt worden. Denn die Missionsbenediktiner engagieren sich vor allem in Afrika, wo Tilman Ott und seine Frau Sigrid mit ihrem gemeinsamen Freund Egon Zillinger seit Jahrzehnten aktiv sind. Ihr dortiger Gewährsmann ist der Schweiklberger Bruder Markus Forster.

In Tansania nehmen sie sich der Gemeinde Kilimahewa an. Dort helfen sie, eine Infrastruktur aufzubauen – Wasser, Strom, Toiletten, Schulen, Kindergärten und Krankenhaus. Ziel ist es, die Not und das Elend zu lindern und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

Foto oben: Tilman Ott (rechts) berät mit Bruder Markus Forster und der künftigen Schulleiterin die Pläne für die neue Schule. Foto: Zillinger

Erfahren Sie hier mehr über die Arbeit von Bruder Markus und seinem Team.

 

 

abt rhabanus bei seinem rcktrittVilshofen - 27.7.2017:  Es sei kein Hinwerfen, er habe vielmehr der Sehnsucht nachgegeben, wieder in St. Ottilien sein zu wollen. Rhabanus Petri, der am Dienstag seinen Rücktritt als Abt der Benediktiner-Abtei Schweiklberg in Vilshofen (Landkreis Passau) bekanntgegeben hatte, erklärte gegenüber der PNP, dass er in seinem Mutterkloster St. Ottilien normales Mitglied der Gemeinschaft sein und seelsorgerisch wirken wolle.

Er gehe nicht im Groll, es gebe auch keine Verwerfungen mit dem Konvent. "Ich spürte, ich komme an Grenzen, ich bin erschöpft", so der Abt. Der Prozess der Umstrukturierung in Schweiklberg habe ihn "viel Energie und Kraft" gekostet und auch seine Gesundheit angegriffen. Deshalb habe er eine Auszeit gebraucht. Die vergangenen beiden Monate verbrachte der Pater in den USA.

2007 bestand der Schweiklberger Konvent aus 43 Mönchen, jetzt sind es noch 24 Brüder und ein Novize. Der Altersdurchschnitt liegt laut Petri bei etwa 72 Jahren. Nicht nur für ihn, sondern auch für das Kloster sei sein Weggang eine Chance für etwas Neues. Er gehe mit keinem schlechten Gewissen.

In Schweiklberg werde bis zur Wahl eines neuen Abtes Prior Pater Matthias Wenig (79) die Amtsgeschäfte leiten.

Bericht und Foto: Helmuth Rücker

 

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