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Aktuelle Nachrichten aus der Benediktinerabtei Schweiklberg

Die Feier der Osternacht

Um 4.00 Uhr in der Frühe versammelten wir uns um das Osterfeuer, das gesegnet und an dem die Osterkerze entzündet wurde. Danach zogen wir in die Kirche bei dreimaligem „Lumen Christi“, dem sich das Exultet anschloss. Darauf folgte der Wortgottesdienst mit 7 Lesungen, dem Evangelium und der Predigt. Danach wurde das Wasser gesegnet und alle Gläubigen erneuerten ihr Taufversprechen.

Darauf begann die Eucharistiefeier, die mit der Speiseweihe und dem feierlichen Segen zum Abschluss kam.

Nach altem Brauch werden alle Gottesdienstbesucher anschließend zum Frühstück eingeladen. Es war ein heiteres Beisammensein, durchdrungen von österlicher Freude

Einmalig ist diese Liturgie am Karfreitag. Der Gottesdienst beginnt mit einem stillen Einzug und der darauffolgenden Prostratio – der Priester und alle, die ihn begleiten, legen sich langgestreckt auf die Erde und verharren in Stille. Danach folgt das Tagesgebet, dem sich der Wortgottesdienst anschließt. Dieser endet mit den Großen Fürbitten. Der zweite Teil dieser einmaligen Liturgie ist die Kreuzverehrung, zu der alle Gläubigen eingeladen sind. Daran schließt sich die Kommunion an. Der Gottesdienst endete mit einem Segensgebet.

 

Liebe Gäste!

Mit der Messe vom letzten Abendmahl haben wir die Feier der „Drei österlichen Tage“ eröffnet. Die Texte dieser Liturgie führten uns in den Abendmahlsaal vereinten uns mit dem Herrn und seinen Jüngern. Wir haben Anteil erhalten an dem einen Brot und dem einen Kelch. Und was Jesus an seinen Jüngern getan hat, das wurde in diesem Gottesdienst in der Fußwaschung vollzogen. Mit der Übertragung des Allerheiligsten in die Krypta endete der Gottesdienst. Viele Gläubige blieben noch zur Anbetung. 

 

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