Presseartikel, PNP

Presseartikel über das Kloster Schweiklberg

2014 04 18 pater matthias abt rhabanus pater matthus bei der prostratio 302.04.2015 Schweiklberg:  Einmalig ist die Liturgie am Karfreitag. Der Gottesdienst um 15 Uhr beginnt mit einem stillen Einzug und der darauffolgenden so genannten Prostratio.

Unter Prostratio (lat. "Niederwerfen") versteht man in der katholischen Liturgie des Karfreitags das ausgestreckte Sich-Niederwerfen im Altarraum im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christi.

"Bleibet hier und wachet mit mir" – unter diesem Gedanken steht ein besinnliches Abendgebet mit Gesängen aus Taizé am Karfreitag in Schweiklberg. Es findet um 20 Uhr in der Krypta der Abteikirche Schweiklberg statt. Die meditativen Taizé-Gesänge, die mehrstimmig gesungen und mit Instrumenten begleitet werden, bringen in besonderer Weise das Geheimnis der Passion zum Ausdruck. Mit einer Zeit der Stille bleibt auch Raum für das persönliche Gebet.

Die Vorbereitung liegt in den Händen von Pfarrerin Tanja Schultheiß und Anita Hofbauer. Regionalkantor Martin Bender und Chorleiter Daniel Obtmeier laden dazu ausdrücklich auch alle Chorsänger/-innen ein, die die Gesänge aus dem neuen katholischen Gotteslob mehrstimmig mitsingen können.
− red

1 pressefoto altmannsperger23.03.2015 Vilshofen. Das hoch über der Donau gelegene Kloster Schweiklberg strahlt nicht nur mit seiner baulichen Dominanz in das Land, es ist auch ein geistliches Zentrum im Dekanat Vilshofen. Dies stellte Dekan Christian Altmannsperger am Samstag beim Benediktusfest in seiner Predigt fest. Die Mönche hatten anlässlich des Fests "Heimgang unseres heiligen Vaters Benedikt" geistliche wie weltliche Vertreter der Region zu einem Gottesdienst und einem anschließenden Mittagessen eingeladen.

Jährlich wird am 21. März so des Gründers des Benediktiner-Ordens gedacht. Der Kirchenbesuch war am Samstag – an Schultagen werden die Realschüler für den Gottesdienst frei gestellt – zwar überschaubar, doch nahm dies nichts der Festlichkeit. Der Gesang der alten Mönche und das kräftige Orgelspiel von Anton Stuchlik gaben der Messfeier einen würdigen, feierlichen Rahmen. Altmannsperger ging auf die benediktische Regel "ora et labora" (bete und arbeite) ein. Der Heilige Benedikt, der 1964 von Papst Paul VI. bei der Wiedereröffnung des Kloster Monte Cassino zum Patron von Europa erklärt wurde, habe der Arbeit großen Stellenwert beigemessen. Gottsuche führe nicht weg vom konkreten Leben, sagte Altmannsperger. "Sie ereignet sich nicht fernab des menschlichen Alltags, den wir Werktag, also Arbeitstag, nennen." Die Mönche hätten ja gerade durch ihre Arbeit die abendländische Kultur entscheidend bestimmt.

1 pressefoto ehrengaesteDie Gäste, darunter auch Lehrer der klösterlichen Realschule und Freunde des Klosters, freuten sich, dass sie mit ins Refektorium zum Essen mit den Mönchen durften, wenngleich sie an getrennten Tischen saßen. Nach Suppe und Braten sowie einem Dessert-Teller suchten viele das Gespräch, aus dem deutlich wurde, wie eng die Schweiklberger mit der Stadt und der Region verbunden sind.

Am Tag zuvor war es auf dem Schweiklberg schon hoch hergegangen: Die Schule hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen.
− hr

Zu einer Taufe gehört Wasser. Und davon gab es am Dienstag mehr, als den Gästen lieb war. Denn der Himmel öffnete immer wieder seine Schleusen, um das freudige Ereignis, die Taufe des neuen Kreuzfahrtschiffes AmaSonata, ordentlich zu begießen.

Flüchtete bei früheren Tauffeiern an der Donaupromenade die Feiergesellschaft vor allzu großer Hitze in das Festzelt, suchte sie es gestern als Schutz vor den Regenschauern auf.

 Viel Mühe hatten sich die Verantwortlichen gemacht, das Fest zu einem wahren Highlight werden zu lassen. Dass die Stadt Vilshofen ein hervorragender Gastgeber ist, wissen die Chefs der amerikanischen Reederei zu schätzen und haben deshalb die Taufzeremonie zum fünften Mal in Folge hier steigen lassen. Bürgermeister Florian Gams dankte in seiner Ansprache dem Schiffseigentümer Rudi Schreiner für das Vertrauen und die Ehre, hier in Vilshofen das so wichtige Ereignis abzuhalten. Der Chef von Ama-Waterways seinerseits rühmte Vilshofen für seine Gastfreundschaft und versprach bei dieser Gelegenheit, im nächsten Jahr ein weiteres Schiff hier taufen zu lassen.

Ein satter Schlag genügte, schon war die Champagnerflasche aus den Händen von Taufpatin Brenda Kyllo, 

der Vizepräsident des kanadischen Automobilclubs, an der Bordwand des Fünf-Sterne-Schiffes zerborsten.

Abt Rhabanus Petri von Kloster Schweiklberg gab dem Kreuzer den kirchlichen Segen.

                                                   Gut beschirmt: (v.r.) Bürgermeister Florian Gams, Abt Rhabanus Petri, der die Segnung des Schiffes vornahm, und stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger.
 

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