Presseartikel, PNP

Presseartikel über das Kloster Schweiklberg

2015 abt rhabanus und landrat14.04.2015 Vilshofen:  Auf eine weitere Mehrwertleistung können Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Passau zurückgreifen. Im Afrikamuseum der Missionsbenediktinerabtei Schweiklberg gilt für sie ab sofort freier Eintritt. Den entsprechenden Akzeptanzpartner-Vertrag haben Landrat Franz Meyer (links) und Abt Rhabanus Petri (rechts) am Sonntag unterzeichnet. "Wir zeigen damit, dass Ehrenamt Ehrensache ist", betonte Meyer hocherfreut über das Entgegenkommen des Klosters. Der Landkreis Passau hat sich nach Meyers Worten als einer der ersten im Freistaat dem Modellprojekt "Ehrenamtskarte Bayern" des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen angeschlossen, um ehrenamtlich aktiven Mitmenschen ein Dankeschön für ihr Engagement auszusprechen. Alle eintrittspflichtigen Landkreiseinrichtungen können von Personen, die diese Karte vorweisen, kostenfrei genutzt werden.
bp/Foto: Brunner

 

 

 

2015 tourismus tag presse foto

13.04.2015 Vilshofen: Wie schön und interessant Landkreis und Stadt Passau nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische sind, hat sich beim Tag des Tourismus gestern erneut gezeigt. Die Idee: Werbung für die Region aus der Bevölkerung heraus ist der effektivste Erfolgsgarant. Viele Neugierige waren gemäß dem Motto "daheim unterwegs"– beispielsweise in Schweiklberg, wo das Kloster nicht nur mit seinem Schwarzafrika-Museum beeindruckt, sondern sich nun auch für Urlauber und Tagungspublikum öffnet.

Die Mönche auf dem Schweiklberg bei Vilshofen besinnen sich eines Grundsatzes ihres Ordenspatrons des Heiligen Benedikt, demzufolge Klöster immer offen für Gäste sein sollen. Unter anderem nach dem Wegfall des Schülerinternats stellte sich die Frage, warum 14 Zimmer leer stehen sollen. Jetzt können Gäste in Klausur gehen, wo einst Patres und Brüder in Klausur lebten. Sogar das Bischofszimmer, einst für Visiten durch den höchsten kirchlichen Würdenträger im Bistum vorgehalten, steht zur weltlichen Nutzung zur Verfügung. "Wir sind für alles offen", erklärte Gästehaus-Leiterin Gerlinde Staudinger, was der Abt spontan um den Zusatz ergänzte, "für alles, was sich im Geist Schweiklbergs integrieren lässt."

Landrat Franz Meyer, der das Kloster bewusst als Schauplatz für die Eröffnung des 6. Tourismustages auserwählt hatte, war beeindruckt von der Umgestaltung der Räumlichkeiten, die überwiegend klostereigene Handwerker – von Abt Rhabanus ausdrücklich als "Künstler" gewürdigt – bewerkstelligt haben. Das Ergebnis – 14 Doppel- und 20 Einzelzimmer – ist für Franz Meyer "ein gelungenes Angebot in der Region für die Region."

Große Augen machten die Kommunalpolitiker auch im Schwarzafrika-Museum. Unter den faszinierenden Exponaten, aus den Missionsgebieten zusammengetragen, griff Abt Rhabanus einen 34 Kilogramm schweren Mantel mit über 800000 Perlen heraus und auch Waffen, darunter Wurfmesser, die allerdings nicht zum Kampf, sondern als Zahlungsmittel gedient hätten.

Angesichts dieses zusätzlichen Anziehungspunktes in der Region unterstrich Landrat Meyer, dass erfolgreiche Tourismusarbeit auf viele Säulen baue. Wie tragfähig diese sind, untermauerte er mit der Statistik. Mit nahezu 4,665 Millionen Übernachtungen liege man in Bayern an dritter Stelle nach München und dem Landkreis Oberallgäu mit Schloss Neuschwanstein. Bei der Übernachtungsdauer von 5,4 Tagen sei der Landkreis erneut Freistaat-Primus. Vilshofens Bügermeister Florian Gams verstand die Aktion als Appetitanreger, Heimat zu erleben.

Bild oben:
Das Bischofszimmer zeigt Abt Rhabanus Petri (r.) den Ehrengästen – allen voran Landrat Franz Meyer (3.v.l.), Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer (4.v.l.) sowie die Bürgermeister Manfred Hammer (v,l.) aus Fürstenzell und Florian Gams aus Vilshofen – gestern beim Tag des Tourismus. − Foto: Brunner 

 

2014 04 18 pater matthias abt rhabanus pater matthus bei der prostratio 302.04.2015 Schweiklberg:  Einmalig ist die Liturgie am Karfreitag. Der Gottesdienst um 15 Uhr beginnt mit einem stillen Einzug und der darauffolgenden so genannten Prostratio.

Unter Prostratio (lat. "Niederwerfen") versteht man in der katholischen Liturgie des Karfreitags das ausgestreckte Sich-Niederwerfen im Altarraum im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christi.

"Bleibet hier und wachet mit mir" – unter diesem Gedanken steht ein besinnliches Abendgebet mit Gesängen aus Taizé am Karfreitag in Schweiklberg. Es findet um 20 Uhr in der Krypta der Abteikirche Schweiklberg statt. Die meditativen Taizé-Gesänge, die mehrstimmig gesungen und mit Instrumenten begleitet werden, bringen in besonderer Weise das Geheimnis der Passion zum Ausdruck. Mit einer Zeit der Stille bleibt auch Raum für das persönliche Gebet.

Die Vorbereitung liegt in den Händen von Pfarrerin Tanja Schultheiß und Anita Hofbauer. Regionalkantor Martin Bender und Chorleiter Daniel Obtmeier laden dazu ausdrücklich auch alle Chorsänger/-innen ein, die die Gesänge aus dem neuen katholischen Gotteslob mehrstimmig mitsingen können.
− red

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