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Presseartikel über das Kloster Schweiklberg

pressefoto gams rhabanus22.04.2015 Vilshofen: "Das wird eine tolle Sache!" weiß Abt Rhabanus jetzt schon. Beim 10. Geburtstag der Vollmond-Orgelnacht werden heuer die Diözesan-Blechbläser zusammen mit der Klais-Orgel erklingen. Eine besondere Freude für den Haus- und Schirmherrn, spielt er doch selbst Tuba. Nur allzugerne würde er mitspielen. "Aber mir fehlt im Moment die Übung", gesteht der Abt, schürt jedoch Hoffnung: "Irgendwann kommt das mal, vielleicht im nächsten Jahr."

Das musikalische Kulturhighlight des Jahres steht bereits in den Startlöchern. Das Besondere: In diesem Jahr, am 8. Mai, feiert die Orgelnacht ihr 10-jähriges Bestehen. Seit 2006 strömen jedes Jahr Liebhaber der Orgelmusik aus der Region und darüber hinaus auf den Schweiklberg, um in der Abteikirche in den Genuss der außergewöhnlichen Klänge der berühmten Klais-Orgel zu kommen.

Die Orgelnacht wurde 2006 im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums "800 Jahre Stadterhebung" geschaffen. Das Konzept wurde immer wieder verfeinert, aber der Grundidee blieb man all die Jahre hinweg treu. Es sollte ein Abendkonzert geschaffen werden, das es so kein zweites Mal gibt. Orgelvirtuosen, die der Klais-Orgel alles abverlangen und ihr sagenhafte Klänge entlocken, die bei den Zuhörern Gänsehaut verursachen, zeichnen die Orgelnacht aus. Neben einem Orgelspiel auf höchstem Niveau, sorgen Lichtilluminationen, die die atemberaubende Kulisse der Abteikirche stimmungsvoll in Szene setzen und den Orgelklängen auch visuell Ausdruck verleihen, für einen unvergesslichen Eindruck.

Das Kulturevent der Region wird in diesem Jahr ein ganz besonderes Erlebnis, denn für die Jubiläumsauflage am 8. Mai konnten wieder erstklassige Organisten gewonnen werden. Mit der "Ouvertüre mit Bläsern und Orgel", gespickt mit Werken von u.a. Strauß, Händel und Bach, eröffnet Domorganist Ludwig Ruckdeschel aus Passau um 19 Uhr die "Vollmond-Orgelnacht". Unterstützt wird er dabei von den Diözesanbläsern Passau unter der Leitung von Michael Beck. Ab 20.45 Uhr gibt Michael Schöch aus Innsbruck, Preisträger des ARD-Wettbewerbs, "Deutsche und Französische Orgelsymphonik" mit Werken von u.a. Reger, Reubke und Vierne zum Besten. Beim "KlangFarbenSpiel" lassen die jungen Organisten Max Pöllner aus Eichstätt und Bastian Fuchs aus Berching ab 22.15 Uhr mit Werken von u.a. von Bossi, Bruhns und Franck gleich zwei Orgeln erklingen. Gegen Mitternacht liefert Domorganist Franz-Josef Stoiber aus Regensburg unter dem Titel "Eine kleine Nachtmusik für eine große Orgel" das musikalische Finale mit Werken von Mulet, Vierne und de la Tombelle. Anschließend entlässt Abt Rhabanus Petri die Konzertbesucher mit seinem Segen in die Nacht.

Die hochkarätigen Künstler, hervorragende Orgelkonzerte und das originelle Musik-Licht-Zusammenspiel versprechen wieder unvergessliche Momente in der Abteikirche Schweiklberg.

Auch Bürgermeister Florian Gams freut sich schon auf die Vollmond-Orgelnacht und erinnert sich noch gut an vergangenes Jahr: "Das war mein erster offizieller Termin nach der Wahl", sagt er, der sich ebenso wie der Abt einen ganz besonderen Genuss durch das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern erwartet.

Karten gibt es im Vorverkauf beim Vilshofener Anzeiger und allen PNP-Geschäftsstellen.

Foto oben: Freuen sich auf eine tolle Jubiläumsveranstaltung: (v.r.) Abt Rhabanus, Eva Aschenbrenner, die die Orgelnacht von Seiten der Stadt organisiert und Bürgermeister Florian Gams. − Foto: Fischer

2015 abt rhabanus und landrat14.04.2015 Vilshofen:  Auf eine weitere Mehrwertleistung können Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Passau zurückgreifen. Im Afrikamuseum der Missionsbenediktinerabtei Schweiklberg gilt für sie ab sofort freier Eintritt. Den entsprechenden Akzeptanzpartner-Vertrag haben Landrat Franz Meyer (links) und Abt Rhabanus Petri (rechts) am Sonntag unterzeichnet. "Wir zeigen damit, dass Ehrenamt Ehrensache ist", betonte Meyer hocherfreut über das Entgegenkommen des Klosters. Der Landkreis Passau hat sich nach Meyers Worten als einer der ersten im Freistaat dem Modellprojekt "Ehrenamtskarte Bayern" des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen angeschlossen, um ehrenamtlich aktiven Mitmenschen ein Dankeschön für ihr Engagement auszusprechen. Alle eintrittspflichtigen Landkreiseinrichtungen können von Personen, die diese Karte vorweisen, kostenfrei genutzt werden.
bp/Foto: Brunner

 

 

 

2015 tourismus tag presse foto

13.04.2015 Vilshofen: Wie schön und interessant Landkreis und Stadt Passau nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische sind, hat sich beim Tag des Tourismus gestern erneut gezeigt. Die Idee: Werbung für die Region aus der Bevölkerung heraus ist der effektivste Erfolgsgarant. Viele Neugierige waren gemäß dem Motto "daheim unterwegs"– beispielsweise in Schweiklberg, wo das Kloster nicht nur mit seinem Schwarzafrika-Museum beeindruckt, sondern sich nun auch für Urlauber und Tagungspublikum öffnet.

Die Mönche auf dem Schweiklberg bei Vilshofen besinnen sich eines Grundsatzes ihres Ordenspatrons des Heiligen Benedikt, demzufolge Klöster immer offen für Gäste sein sollen. Unter anderem nach dem Wegfall des Schülerinternats stellte sich die Frage, warum 14 Zimmer leer stehen sollen. Jetzt können Gäste in Klausur gehen, wo einst Patres und Brüder in Klausur lebten. Sogar das Bischofszimmer, einst für Visiten durch den höchsten kirchlichen Würdenträger im Bistum vorgehalten, steht zur weltlichen Nutzung zur Verfügung. "Wir sind für alles offen", erklärte Gästehaus-Leiterin Gerlinde Staudinger, was der Abt spontan um den Zusatz ergänzte, "für alles, was sich im Geist Schweiklbergs integrieren lässt."

Landrat Franz Meyer, der das Kloster bewusst als Schauplatz für die Eröffnung des 6. Tourismustages auserwählt hatte, war beeindruckt von der Umgestaltung der Räumlichkeiten, die überwiegend klostereigene Handwerker – von Abt Rhabanus ausdrücklich als "Künstler" gewürdigt – bewerkstelligt haben. Das Ergebnis – 14 Doppel- und 20 Einzelzimmer – ist für Franz Meyer "ein gelungenes Angebot in der Region für die Region."

Große Augen machten die Kommunalpolitiker auch im Schwarzafrika-Museum. Unter den faszinierenden Exponaten, aus den Missionsgebieten zusammengetragen, griff Abt Rhabanus einen 34 Kilogramm schweren Mantel mit über 800000 Perlen heraus und auch Waffen, darunter Wurfmesser, die allerdings nicht zum Kampf, sondern als Zahlungsmittel gedient hätten.

Angesichts dieses zusätzlichen Anziehungspunktes in der Region unterstrich Landrat Meyer, dass erfolgreiche Tourismusarbeit auf viele Säulen baue. Wie tragfähig diese sind, untermauerte er mit der Statistik. Mit nahezu 4,665 Millionen Übernachtungen liege man in Bayern an dritter Stelle nach München und dem Landkreis Oberallgäu mit Schloss Neuschwanstein. Bei der Übernachtungsdauer von 5,4 Tagen sei der Landkreis erneut Freistaat-Primus. Vilshofens Bügermeister Florian Gams verstand die Aktion als Appetitanreger, Heimat zu erleben.

Bild oben:
Das Bischofszimmer zeigt Abt Rhabanus Petri (r.) den Ehrengästen – allen voran Landrat Franz Meyer (3.v.l.), Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer (4.v.l.) sowie die Bürgermeister Manfred Hammer (v,l.) aus Fürstenzell und Florian Gams aus Vilshofen – gestern beim Tag des Tourismus. − Foto: Brunner 

 

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